Dass Thomas Morgan den Namen des inspirierenden Projekts, das Mariam Shaar mit einer Gruppe Refugee-Frauen stemmte, zu dem seine optimistische Erfolgsstory macht, ist in mehr als einer Hinsicht passend.
Echt, Dr. Oetker Pizzaburger ist weder nachhaltig noch gesund? Der Regisseur mag es kam glauben, als er es im Supermarkt hört. Dergestalt ist Bootes intellektuelle Geringschätzung gegenüber seiner Zielgruppe, dass er selbst den Grundbegriffe Greenwashing erklärt.
Duldsamkeit ist ein Messer im Herzen, das einen langsam ausbluten lässt. Diese Worte verwendet der Vater der Familie, zu der Jordan Schiele seinen verschlossenen Protagonisten begleitet, um sein Dasein und das seiner Frau zu beschreiben.
Was einst ein Paradis war, gleicht nun eine Toteninsel. Über der idyllischen Landschaft liegt eine gespenstische Stille. Es scheint, als habe die Natur sich weggeschlichen und nur eine leblose Hülle zurückgelassen.
Beobachtung. Sie sei der Schlüssel zu seiner filmischen Arbeit, berichtet Kazuhiro Soda. Vor fünf Jahren eröffnete sie ihm Eingang in die unaufgeregte Welt seines neuen Werks. Es ist die ephemere Skizze eines Orts und einer Lebensweise, die im Verschwinden begriffen sind.
Der Ausgangssatz des ergrauten Pilgers ist ein Versprechen, das er vor allem sich selbst gibt. Seine Verwirklichung führt in doppelter Weise zu einer trübsinnigen Ankunft: bei sich selbst und bei der parodistischen Pointe eine existenzialistischen Skizze, die konturierter ist als manch ausuferndes Leinwandwerk.
Ein Schlüsselmoment deutet an, welche Palette an psychologischem, ideologischem und familiärem Konfliktpotenzial Zita Erffas ungelenkes Langfilmdebüt verschenkt. Ein Pater und Trainer ruft nach einem Fußballspiel direkt in die Kamera, was für ein toller Ort das hier sei: Fussball, Donuts und Gott.
Viele Leute sind zu einsam, um klar zu denken. Ganz viele. Auch Sayoko (Mikako Ichikawa), die eines Tages einen Zettel an die Wand ihrer idyllischen Gartenhütte heftet.