Verdächtig macht sich der neuste Klamauk von Superbad-Regisseur Greg Mottola schon mit dem Titel. Niemand in dem Mix aus Paar- und Spionage-Komödie heißt Jone.
Mehr als eine Dekade nach Pan‘s Labyrinth kehrt Guillermo del Toro zurück in das kindliche Märchenreich, wo naiver Symbolismus und düstere Realität ineinander übergehen.
Die diffusen, fragmentarischen Szenen vermitteln keinerlei filmische Erfahrung, nur den ernüchternden Blick in eine Blindpackung ohne Relevanz oder Dramatik.
Nur nicht das Publikum überfordern! An diese Maxime klammern sich Pixars Kinoabenteuer und dessen deutschsprachiger Verleih so eisern wie an tradierte Werte.
Die Gegenüberstellung von Realität und ihrer präzisen, künstlerische Abbildung versinnbildlichen den historischen Anspruch des Kalter-Krieg-Krimis – und seine Anmaßung.
Wer die bourgeoise Trivialität von Die Regenschirme von Cherbourg im Kino vermisst, darf jubilieren: Damien Chazelle hat den gleichen Film noch mal gedreht.
„McGuffin“ bekommt eine völlig neue Bedeutung in George Clooneys komfortablem Kriegsstreifen. Darin versuchen der Regisseur und sein supersauberes halbes Dutzend Kunstkenner zu retten, was noch zu retten ist: an Kunstschätzen und dem holprigen Plot.
Früh am Morgen ist die Welt noch in Ordnung. Auf der Leinwand und im Leben. Bis es heißt genug geschlafen und ein knallharter Tag beginnt: für den 10-jährigen Jack und alle, die auf der Berlinale Edward Bergers überambitioniertes Sozialdrama sehen müssen.
Zwei sind einer zu viel. Diesem Umstand behebt Forest Whitaker in der Anfangsszene, indem er Luis Guzman mit einem Stein erschlägt: irgendwo nah der mexikanischen Grenze in der Wüste, die so trocken ist wie Rachid Boucharebs Skizze eines Verlierers.