Eine zersplittert in der Anfangsszene von Diaz - Don't Clean Up This Blood in Zeitlupe. Geworfen hat sie einer der jungen Demonstranten, die aus dem Diaz-Komplex auf ein vorbeifahrendes Polizeiauto zu rennen und es anhalten.
Nein, den wenigsten Schlaf hatte nicht der Filmjunkie, der auf der Berlinale dem authentischen Szeneeinblick in der Perspektive Deutsches Kino Auge und Ohr leiht. Theresa Hahl hatte noch weniger: "Null Stunden."
"Food Chains", der doppelbödige Originaltitel von Rawals aufschlussreichem Dokumentarfilm bezeichnet zum einen die kommerzielle Verwertungskette von Lebensmitteln, zum anderen allgemein eine Restaurantkette.
Ein Wimpernschlag, ein Flügelschlag und Johans Mutter ist fort. Nachts auf lautlosen Schwingen ist der Federkönig zu dem kleinen Haus, in das Johan und seine Eltern gezogen sind, gekommen und hat die Mutter mit in sein Reich genommen.
Im Edinburgh des Jahres 1874 ticken die Uhren anders. Sie lassen den kältesten Tag aller Zeiten auf Jacks Geburtstag fallen oder Jacks Geburtstag auf den kältesten Tag aller Zeiten, auf einen Tag, an dem Vögel im Flug zu Schneebällen werden und Eiskugeln statt Tränen aus den Augen von Jacks werdender Mutter fließen.
Der unermüdliche Held von Faure Hacihafizoglus Jugendfilm hat eigenen Träume, in denen er mühelos das Eis beherrscht: auf den Schlittschuhen, hinter denen er ebenso her ist wie nach dem nächsten Stück schwarzen Goldes.
Das Schlimmste an den 2000ern ist, dass ich sie einmal als sonnigen Spätherbst verklären könnte, wenn die 2010er endgültig zum klirrend kalten Winter unseres Missvergnügens werden. Es war ein Jahrzehnt voll Konservativismus, Krieg, Krisen und Katastrophen, die alle miteinander verzahnt waren.